Gerd Ulrich Bormann
Leitung und Gesang, Universität der Künste Berlin
Initiator des Nichidoku Liederkreis und Leiter der Sommerakademie. Geboren in Hamburg, Ausbildung in Schulmusik und als Gesanglehrer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg. Gesangstudium an der Hochschule der Künste Berlin, seit 1976 Gesanglehrer an der UdK Berlin. Gesangskurse bei Paul Lohmann und Ernst Häfliger. Sängerische Tätigkeit in Bereich Oratorium und Lied in Deutschland und dem europäischen Ausland, Mitwirkung an Opernproduktionen. Seit 1989 regelmäßige pädagogische und sängerische Tätigkeit auch in Japan, so für die Schubert Gesellschaft Osaka, die Mukogawa Universität und die Kansai Nikikai Operngesellschaft. Regelmäßig Liederabende in Japan.
Von 2004 bis 2008 jährliche Master classes an der Sibelius Akademie Helsinki Finnland. Einladung zu einem Meisterkurs an Metropolia Hochschule Helsinki.
Prof. Anneliese Fried
Gesang, Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹
Prof. Anneliese Fried, geboren in Hagenbach/Pfalz, studierte Gesang und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und schloss mit dem Opern- und Konzertexamen ab.
Sie war Preisträgerin internationaler Gesangwettbewerbe und erhielt das erste Festengagement 1984 am Theater der Stadt Aachen. Bis 1995 war sie Ensemblemitglied der Kölner Oper mit
einem Rollenspektrum vom Spielalt bis zum dramatischen Fach. Gastspiele führten sie u.a. an die Niederländische Staatsoper Amsterdam, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, zu den
Dresdner Musikfestspielen sowie nach Paris, Marseille, Turin, Bologna, Modena, Siena, Zürich, Lausanne und Genf.
Anneliese Fried arbeitete mit Dirigenten wie James Conlon, Michel Corboz, Hartmut Haenchen, John Fiore, Fabio Luisi, Hellmuth Rilling und Lothar Zagrozek sowie den Regisseuren Willy
Decker, Michael Hampe, Andreas Homoki und Johannes Schaaf. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen wirkte Anneliese Fried 1994 bei der Schallplatteneinspielung von Bellinis ›La Sonnambula‹
mit Edita Gruberova in der Titelpartie mit. Ihre Lehrtätigkeit begann sie 1983/84 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und setzte sie 1990 an der Musikhochschule Detmold/Abteilung
Dortmund fort. 1994 wurde Anneliese Fried als Professorin für Gesang an die Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin berufen.
Master classes in Deutschland, Frankreich und China; die Studenten sind Preisträger von Internationalen Wettbewerben und gehören den Ensembles wichtiger Opernhäuser an.
Kumiko Okabô
Gesang
Studium und Meisterklasse an der Soai Universität Osaka, Beginn der Tätigkeit als Opern- und Liedsängerin 1982, seitdem Vertreterin des "Deutschen Faches" in Opern von Mozart, C.M.v.Weber, R.Wagner, J.Strauss und R.Strauß, aber auch im Opern von Verdi und Puccini. Als Sopransolistin über 160 Aufführungen der 9. Symphonie von Beethoven. Das Debut war mit Dorabelle aus Mpzarts „Cosi fan Tutte“ später dann Fiordilighi.Bis 1992 Gesanglehrerin an der Soai Universität, 1987 Bunkacho (Jap. Kulturministerium) Stipendium. Elsa (Lohengrin) und Elisabeth (Tannhäuser) in der Wagner Gala des Toyko Symphonie Orchesters zusammen mit Bundschuh, Goldberg und Brendel. 1994 Verleihung des Kunstpreises für Operngesang der Stadt Osaka, verschiedene Liederabende mit Deutschem und Japanischem Lied in Japan; deutschsprachige Opernpartien: Gräfin/Figaro, Agathe/Freischütz, Rosalinde/Die Fledermaus, zuletzt Siglinde/Walküre, Ariadne/Ariadne auf Naxos, Kundry/Parsival und 2003 und 2008 Marschallin/Rosenkavalier mit A.Homoki. Der Schwerpunkt liegt jetzt auf Japanischen Liederabenden in Deutschland und Japan.
Mitglied der Kansai Nikikai Opern- und der Japanischen Schubert Gesellschaft. Von 2002 bis 2009 Gesanglehrerin an der UdK Berlin.
Prof. Regina Werner
Gesang, Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Geboren in Zwickau, Gesangs- und Gesangspädagogikstudium an der Hochschule für Musik ›Felix Mendelssohn Bartholdy‹ Leipzig. 1972 Preisträgerin des Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerbes. Von 1974-87 Solistin des Gewandhausorchesters zu Leipzig (Kurt Masur). Lange Zusammenarbeit mit dem Thomanerchor Leipzig bei zahlreichen Kantaten und Oratorien in Europa und Japan. Gast an den Opernhäusern Leipzig, Dresden, Komische Oper Berlin und Chemnitz (u.a. in den Partien: Königin der Nacht, Gilda, Sophie, Norina, Adele) sowie den Händelfestspielen Halle. Umfangreiche Mitwirkung in Barock-Musik Konzerten mit unterschiedlichen Ensembles. Viele Liederabende, insbesondere im Gewandhaus Leipzig bei einem Repertoire von ca. 400 Liedern. Seit 1987 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig, 1992 Professur. Zahlreiche Schüler singen an Opernhäusern des In- und Auslandes und konzertieren mit namhaften Orchestern. Jurymitglied u.a. im Landes- und Bundeswettbewerb Gesang. Seit 2008 Meisterklassen an der Sorbonne, Paris.
Prof. Sayali Dadas
Klavier, Universität der Künste Berlin
Geboren in Baku (Aserbaidjan), Abschluß Soloklavier und Begleitung in Baku und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (jetzt UdK) bei Prof. Puchelt (Liedbegleiter von Erna Berger und Hans Hotter). Seit 1980 Dozentin an der Hochschule der Künste für Liedinterpretation mit einer eigenen Liedklasse. Mitwirkung an Gesangskursen von D. Fischer-Dieskau, Aribert Reimann, Judith Beckmann, Nina Dorleac und Hans Hotter. Künstlerische Tätigkeit als Liedbegleiterin, Solopianistin sowie Kammermusik. Konzerte und Rundfunkaufnahmen mit Mitgliedern Berliner Orchester.
Seiya Hirashima
Klavier, Kunitachi-Musikhochschule, Showa-Musikhochschule
Geboren in Nagasaki, Japan. Nach dem Studium an der Musashino-Musikhochschule Tokyo (Hauptfach Klavier) studierte er weiter in Stuttgart und Zürich. Seine Lehrer sind Prof. Konrad Richter und Prof. Irwin Gage. Als Begleiter von Frau Sylvia Geszty (Sop) gab er viele Konzerte in Deutschland und Ungarn, und war drei Jahren Solokorepetitor von Stadttheater Luzern. Jetzt gibt er Unterricht in Liedbegleitung an der Kunitachi-Musikhochschule Tokyo und ist Begleiter in vielen Liederabenden in Japan.
Prof. Manuel Lange
Klavier, Universität der Künste Berlin
Der in Berlin geborene Pianist studierte Klavier bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Ferner nahm er regelmäßig an den Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil.
Er gewann den ersten Preis für Klavierbegleitung beim internationalen Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb „Das Lied“ 1997 sowie den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb 1998 in Passau, außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin und den Hanns-Eisler-Preis an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.
Sechs Jahre lang war er Solorepetitor an der Komischen Oper Berlin und leitete daneben eine Liedklasse an der Universität der Künste Berlin. An diesem Institut wurde er mit Beginn des Wintersemesters 2005/06 als Gesangsrepertoire-Professor berufen.
Im Jahr 2006 gründete er zusammen mit dem Bariton Sebastian Noack die Berliner Konzertreihe MEISTERLIED, welche sich in erster Linie dem deutschen romantischen Kunstlied widmet. Mit der Sopranistin Anne Schwanewilms zusammen gab Manuel Lange Liederabende u. a. im Concertgebouw Amsterdam, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Liceo in Barcelona, in der Opéra du Rhin in Straßburg und in der Oper Frankfurt. Weiterhin trat er als Liedbegleiter von Mojca Erdmann, Maria Bengtsson, Lothar Odinius, Hermine May, Gun-Brit Barkmin, Stella Doufexis, Dagmar Schellenberger und Anna Korondi auf. Bei zahlreichen Festivals (Rheingau, Bad Urach, Bebersee, Dubrovnik, Kyoto) ist Manuel Lange Gast. Begleitung bei Wettbewerben („Neue Stimmen“ Bertelsmann, Bundeswettbewerb Gesang, Deutscher Musikrat) und bei Meisterkursen (Brigitte Fassbaender, Mirella Freni, Roman Trekel, Anne Schwanewilms, Francisco Araiza) ergänzen seine Arbeit.
Neben seiner Liedtätigkeit widmet sich Manuel Lange in letzter Zeit wieder vermehrt dem Solo-Repertoire, so war er im Oktober 2009 mit der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth mit Beethovens 4. Klavierkonzert zu hören und wird im Juli 2010 unter der Leitung von Michael Riedel zusammen mit dem Jungen Ensemble Berlin Griegs Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie spielen.
Prof. Karl-Peter Kammerlander
Klavier, Hochschule für Musik Weimar
Geboren 1960 in Salzburg, erweiterte sein Schulmusik- und Klavierstudium an der Musikhochschule Graz um ein Studium der Liedgestaltung an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Konrad Richter.
Nach etlichen Wettbewerbserfolgen und Lehraufträgen an verschiedenen Musikhochschulen (für
Vokalkorrepetition in Graz und Stuttgart, für Liedgestaltung in Mannheim und Karlsruhe) wurde er 32-jährig zum Professor für diese beiden Fächer an die Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in
Leipzig berufen. Nach seinem Wechsel nach Weimar leitet er seit 2004 die dortige Liedklasse.
Seit einigen Jahren gilt ein weiteres Interesse Karl-Peter Kammerlanders der Darbietung von Lied-Themen in Vorträgen und Rundfunksendungen.
Prof. Christiane Güther
Sprecherziehung, Universität der Künste Berlin
Geboren in Halle, Ausbildung in Stimm- und Sprachtherapie in Jena, Studium der Sprechwissenschaft in Halle-Wittenberg: Diplom-Sprechwissenschaftlerin. Tätigkeitsbereich: Stimm- und sprachtherapeutische Arbeit; Sprecherziehung für Nachrichtensprecher im Fernsehen; Lehrtätigkeit an der Humboldt Universität Berlin; seit 1975 Sprecherzieherin für Sänger; Lehrauftrag für Theologen; seit 1994 Professur an der Hochschule der Künste Berlin; Kurse für Gesangspädagogen an Musikschulen. Für den Kurs: Arbeit am Liedtext – Vom genauen Denken und genauen Fühlen zur plastischen Artikulation und Stimmung in der Stimme.
Bettina Schubert
Sprecherziehung, Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹
Universität der Künste Berlin
Bettina Schubert, geboren in Freiberg/Sachsen, studierte nach ihrer Ausbildung im Hauptfach Violine – an der Spezialschule für Musik/Hochschule für Musik ›Franz Liszt‹ in Weimar – Schauspiel und ist Absolventin der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ Berlin.
Ihre Engagements führten sie über Stralsund, Rostock und Halle 1992 nach Berlin, wo sie seither als Schauspielerin, Regisseurin und Dozentin arbeitet. Rollen der klassischen Weltliteratur und der Moderne gehören zu ihrem Repertoire.
Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit (seit 1994) ist sie jetzt Lehrbeauftragte am Jazzinstitut der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹/Universität der Künste Berlin im Fach Bühnenpräsentation/Interpretation und Sprecherziehung für Sänger.
Prof. Dr. Hartmut Fladt
Musiktheorie/Musikwissenschaft, Universität der Künste Berlin
Geboren in Detmold, Studium der Komposition und Tonsatz bei R. Kelterborn; Weiterführung des Studiums in Berlin, Musikwissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft; Promotion 1973 bei Carl Dahlhaus. Seit 1981 Professur an der UdK Berlin, 1996 – 2000 Gastprofessor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Veröffentlichungen zur Musik des 15. bis 20. Jahrhunderts. Kompositionen u.a. für die Berliner Festwochen; Karl-Hofer Preis Berlin 1985 und Carl-Orff Preis 1994/95 für Salomo (Münchner Opernwettbewerb).